Mittwoch, 8. Juli 2009

Überschreitung Ultner Hochwart, 2627 m














Sehr lohnende Gipfelüberschreitung vom Deutschnonsberg ins Ultental.

Beim Parkplatz unterhalb des Hofmahdjochs, 1700 m an der Straße vom Ultental nach Deutschnonsberg wandern Hannes und ich gemütlich zur Clozner Alm. Bereits an der ersten Wegkreuzung treffen wir Hermann, der sich uns anschließt. Gemeinsam geht es weiter zur Revò-Alm und zur Kessel-Alm. Von dort teils steil Weg Nr. 11 hinauf zu einem kleinen Bergsee und nun ziemlich steil über den Bergrücken hinauf zum Gipfel der Ultner Hochwart. Das Kreuz wird erst zum Schluss sichtbar. Die Aussicht hier oben ist großartig, umfasst sich doch das Nonstal, das Brentagebirge, die Lagoraigruppe, die Dolomiten, die Ortler- und Ötztaler-Alpen. Für den Abstieg wählen wir den teils ausgesetzten Grat in östlicher Richtung (Nr. 22) bis zur Scharte zur Schöngrub-Spitze. Den markierten Steigspuren folgend hinunter zur Spitzen-Alm, 1847 m mit netter Einkehr und Gipfelschau auf die Sonnenseite des Ultentales. Zurück teils leicht aufwärts zur Gamper-Alm und weiter in den Hofmahdsattel bis kurz vor der Castrin-Alm, und zurück zum Parkplatz.

Mit dabei: Hermann, Hannes und Monika
Gesamtgehzeit: 6 Stunden
Höhenmeter: 1350 inkl. Gegenanstiege
Einkehr: Cloz-Alm, Revò-Alm, Spitzner-Alm














Sonntag, 5. Juli 2009

Nebelspitze und Karspitze, 2752 m














Über den Alplahnersee und die leicht überschreitbaren Jöcher auf die Nebelspitze und Karspitze im Ultental.

Von St. Gertraud beim Naturparkhaus Lahner Säge im inneren Ultental wandern wir das Kirchbergtal hinein und zweigen beim Wegweiser "Alplahnersteig" links ab. Steil durch den Wald hinauf zur einsamen Inneren Alplahneralm, 2245 m. Von der Alm auf markiertem Steig südostwärts hinauf zum Großen Alplahnersee, 2387 m und von der Alplahnerscharte rechts über den Bergrücken hinauf auf den Cima del Lago. Nun den Grat entlang hinunter in eine Scharte und von dort weglos hinauf zum Steinmännchen der Nebelspitze, 2701 m. Über den Kamm im Auf und Ab unschwierig weiter zur Karspitze, 2752 m. Bei der Stein-Pyramide genießen wir unsere Gipfelrast. Von dort hinunter in eine flache Mulde und das Seefeldtal hinaus zur Seefeldalm, 2242 m. Nun den Steig mit Markierung 13 hinunter zur Kirchbergalm 1891 m und gemütlich über die Forststraße neben dem Kirchbergbach zurück nach St. Gertraud.

Mit dabei: Sehnsucht-Berge
Gesamtgehzeit: 8 Stunden
Höhenmeter: 1550 m, inkl. Gegenanstiege
Länge: 22 km
Einkehr: Kirchbergalm












Freitag, 26. Juni 2009

Von Rojen auf die Fallungspitze, 2644 m

Auf die grüne Fallungspitze im blumenreichen Rojental.



























Nach einem guten Frühstück in Mals fahren wir über Reschen zu einer der höchsten Siedlungen Südtirols, nach Rojen. Von dort zunächst gemütlich den Almenweg talein, vorbei an Heuhütten bis zum Fuß der Fallungspitze, auch Vallungspitze. Nun rechts der Markierung folgend hinauf zur Egger Alm, auch Voltn Hütte und über das Griontal mäßig steil weiter in die Fallungscharte, 2610 m. Über den Grat wandern wir hinaus zum Gipfelkreuz der Fallungspitze und genießen unsere Rast. Für den Abstieg zurück zur Fallungscharte und von dort hinunter zur unbewirtschafteten Fallunghütte. Hier erstürmt uns eine anhängliche Ziegen-Herde.
Über den Güterweg des Fallungtales talaus nach Rojen.

Länge: 14,5 km
Höhenmeter: ca. 700 m
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: unterwegs keine

Donnerstag, 25. Juni 2009

Hohes Kreuzjoch, 2992 m




























Anstrengende Bergtour im äußeren Matscher Tal, über das Runer Köpfl auf das Hohe Kreuzjoch.

Von den Runhöfen im Matscher Tal wandern Hannes und ich zunächst die Straße, dann den Forstweg zum Remstal entlang. Von dort den blühenden Almenrausch-Steig hinauf in den Remsboden und zur kleinen Remshütte. Da unser geplantes Ziel, die Litzner Spitze bereits im Nebel verschwunden ist und noch reichlich Altschnee liegt, entscheiden wir uns weglos auf das Runer Köpfl zu steigen. Vom Wetterkreuz aus bietet sich ein schöner Blick hinunter nach Matsch und talein zur Weißkugelspitze. Unsere Bergtour setzen wir über den Grat zum Unteren Kreuzjoch und schließlich auf das Hohe Kreuzjoch fort. Hier lohnt ein schöner Ausblick über den Obervinschgau und die Ortlerberge den teils strengen Aufstieg. Nach einer unvergesslichen Rast entscheiden wir uns den südlichen Gipfelgrat aussichtsreich über „Schwarzer Knott“ zum „Kalterer“ nahe der Köpfelplatte abzusteigen. Zurück geht es über die Wetterhütte und der Inneren Alm, Richtung Schluderns und von dort wieder talein zu den Matscher Runhöfen.

Länge: 25 km
Höhenmeter: 1500 m, inkl. Gegenanstieg
Gesamtgehzeit: 7 Stunden
Einkehr: keine

Sonntag, 21. Juni 2009

Sonnenaufgang auf dem Schlern, 2563 m

Das Glück, früh unterwegs zu sein…



























Um 1.45 Uhr treffen wir Paula und Johanna und fahren gemeinsam auf die Seiser Alm zum Parkplatz Compatsch. Unter schönem Sternenhimmel wandern wir hinauf zur Bergstation des Spitzbühl-Sesselliftes. Von dort Richtung Osten über den weiten Almboden der Seiser Alm. Die dunklen Konturen des Schlernmassivs mit Santner- und Euringerspitze vor den Augen geht es in südlicher Richtung zur Saltnerhütte. Nach Überquerung des Frötschbaches stets bergauf und über den Touristensteig in Kehren auf das Schlernhochplateau. Es wird zunehmend heller und wir queren über die Hochfläche zum Schlernhaus. Ein kräftiger Wind begleitet uns zum höchsten Punkt des Schlern, dem Monte Petz. Um 6.31 Uhr ist es soweit. Über Lang- und Plattkofel geht die Sonne auf und bricht durch die Wolken - nicht beschreibbar, nur erlebbar!
Über die karge Gerölllandschaft wandern wir vom Petz eisig kalt hinunter zum Schlernhaus und direkt in die warme Stube zum Frühstück. Das Glück, früh unterwegs zu sein…

Abstieg auf dem Anstiegsweg.
Gesamtgehzeit: 6 Stunden
Höhenmeter: 800 hm
Gesamtlänge: 16 km

Sonntag, 14. Juni 2009

Rammelstein, 2484 m














Kontrastreiche Überschreitung der Rammelstein-Spitze.

Fahrt durch das grüne Pustertal bis nach Oberwielenbach oberhalb von Percha. Kurz nach 8.30 Uhr wandern wir los. Es geht das sattgrüne Wielental den Forstweg Nr. 1 taleinwärts. Vorbei an grasenden Kühen, schönen Almhütten und dem rauschenden Wielenbach. Gegen Ende des Wielentales biegen wir rechts auf Steig 6A ab und gewinnen stetig an Höhe. Über den Graskamm wandern wir auf Markierung 6 bis zum Gipfelaufbau der Rammelstein-Spitze. Über Blöcke und Felsstufen, teils mit Fixseilen versehen, geht es über den Nordgrat hinauf zum Rammelstein. Schöner Blick auf das Antholzertal und die Dolomiten.
Abstieg über den Südgrat und den Almkamm bis zur Gönneralm, 1980 m. Hier tischt der Opa vom Gönnerhof selbstgemachten Käse aus silofreier Milch auf – mmmh.
Von der Alm teils steil durch den Waldweg 6A hinunter zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 1020 m
Gesamtgehzeit: 5 Stunden
Einkehr: Gönneralm

Freitag, 12. Juni 2009

Vermoispitze, 2929 m














Schöne Bergrundwanderung über die markante Vermoispitze hoch über St. Martin am Kofel im Vinschgau.

Mit der Personenseilbahn fahren Hannes und ich von Latsch hinauf nach St. Martin im Kofel. Von St. Martin zunächst durch den Waldweg 6/8 hinauf zu einer Lichtung mit einem Wasserspeicher. Nun links durch den Wald weiter bis zum rechts abzweigenden Steig Nr. 8. Zunächst noch durch Wald, dann windig über die steinige Bergflanke steil empor zum Gipfelkreuz der Vermoispitze, auch Marzillspitze. Ein wolkenloser Ausblick über die umliegenden Berge und ein unvergleichlicher Tiefblick auf den Vinschgau lohnen den 2,5 stündigen Aufstieg. Nach einer gemütlichen Rast steigen wir über Nr. 8 das Großgrubental hinunter zur einer Schäferhütte und weiter hinab zur Trumser Alm bis nach Trumsberg. Von dort leicht ansteigend über Weg Nr. 2, 2-8 und 8a zurück nach St. Martin am Kofel.

Höhenmeter: 1500 m
Gesamtgehzeit: 6 Stunden
Einkehr: St. Martin im Kofel, unterwegs keine