Sonntag, 5. Februar 2012

Monte Roèn, 2116 m

Der Monte Roèn, ein Panoramagipfel am Mendelkamm.

Nach der Malga Romeno ragen die ersten Gipfel in den Himmel 
Lange führt die Schneeschuhwanderung durch den Wald
Es ist klirrend kalt, als wir beim Parkplatz hinter dem Mendelpass, nahe der Skipiste Roen aus dem Auto steigen. Wir überqueren die Straße und folgen flotten Schrittes der Beschilderung "Malga Romeno". In angenehmer Steigung wandern wir durch den Fichtenwald hinauf, vorbei an Sommer-Frisch-Häuschen und gelangen bald zum Sessellift und der Skipiste. 

Gipfelanstieg zur Roènspitze
Alpendohlen kreisen um den Roèn
Die Piste überqueren wir und kommen zur Halbweg-Hütte (Mezzavia). Stets auf dem Wanderweg 500 bleibend ist die Malga Romeno unser nächstes Ziel. Von der Malga teils steil durch den Wald und dann über offene Landschaft zum Gipfel des Monte Roen, 2116 m. Das Panorama auf dem Roen überrascht uns immer wieder. 

Ausblick nach Süden
Monte Roèn mit Blick zum Schlern
Nach schönem Tiefblick auf das Etschtal mit Bozen und einer 360°-Gipfelschau zu den Dolomiten, der Lagoraigruppe, der Presanella und Adamello sowie der Ortlergruppe und dem Alpenhauptkamm machen wir noch einen kurzen Abstecher hinüber zum neuen, schmiedeisernen Kreuz. Auf dem Anstiegsweg geht es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 800 m
Länge: 14 km
Gesamtgehzeit: 4,5 Stunden
Einkehr: keine

Blick zur Ortler-Gruppe, in der Mitte das Hasenöhrl
Gipfelblick zur Roènspitz

Sonntag, 29. Januar 2012

Klein Gitsch, 2264 m

Lohnende Sonnen-Schneeschuhwanderung über dem Altfasstal.

Schattenspiele vor den Dolomiten
Aufstieg zum aussichtsreichen Kreuz
Vom Parkplatz des Altfasstals, oberhalb von Meransen spazieren wir in netter Gesellschaft die Forststraße ins Altfasstal und nehmen bei der ersten Gabelung den rechten Forstweg. Angenehm führt der Weg hinauf zur Moserhütte, 1936 m. Ab der Moserhütte öffnet sich eine weite Aussicht und das Dolomitenpanorama beeindruckt.

Blick zurück zur Moserhütte und den Sarntaler Alpen 
Klein Gitsch, ein aussichtsreicher Gipfel
Nach unserer ersten Teepause schnallen wir unsere Schneeschuhe an und gehen den mäßig steilen Wiesenhang hinauf zu einem Kreuz mit Bank und Almhütte. Nun über den sanft ansteigenden Bergrücken, dem Großberg, hinüber zum Steinmann auf dem Klein-Gitsch. Windgeschützt unterhalb vom Klein-Gitsch-Gipfel genießen wir unsere Mittagsrast mit Blick auf den Fallmetzer.

Blick über das Falzarer-Joch zu den Zillertaler Gletschern
Abstieg in den Almboden
Anschließend wandern wir weiter, hinunter in den Ochsenboden mit seinem Wetterkreuz und queren unterhalb der Felsen zu einer Kuppe mit einem schmalen Holzkreuz. Nun genussvoll über die schönen Pulver-Wiesenhänge, an der Weissenalm sowie der Felderhütte vorbei, und über einen steileren Waldabschnitt bergab ins Altfasstal. Mit der warmen Sonne im Gesicht wandern wir durch das idyllische Altfasstal, vorbei an den zahlreichen Heuhütten bis zur Großberghütte (geöffnet) und zurück zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 750 m
Gehzeit: 4 Stunden
Einkehr: unterwegs keine, am Eingang des Altfasstals die Großberghütte

Schneeschuhwanderung über liebliche Almböden
Dieser Hang war für uns allein reserviert

Samstag, 28. Januar 2012

Hörtlahner, 2660 m

Ein Traum wird Wirklichkeit.

Die erste steile Passage führt durch eine steile Rinne
Ausstieg vom Kanonenrohr und es wird wieder gemütlicher
Nach einem guten Frühstück geht es in netter Gesellschaft von Asten im hinteren Sarntal los. Wir gehen am E-Werk vorbei und kommen bald in den Wald. Über die Abkürzungen durch den Wald empor zur ersten Almhütte und über den Forstweg talein zur Traminer Alm (Alpenhütte), 1970 m.

Rechts die Mutnelle, links noch nicht sichtbar der Hörtlahner
Mit tiefer Wolkendecke kommt eine besondere Stimmung auf
Von der Alm den breiten Talboden vom Tramintal weiter und durch ein schmales Kanonenrohr steil bergauf in den nächsten Kessel. Wir halten uns rechts und gehen über sanfte Hänge zur steilen Gipfelflanke des Hörtlahner. Über diese empor auf den Vorgipfel und von dort hinunter in eine Mulde und hinauf zum Hörtlahner-Gipfel mit seinem Steinmännchen.

Abstieg in die Gipfelmulde, Nebel ist aufgezogen
Hörtlahner, langer Weg und anspruchsvoller Schneeschuh-Gipfel
Das Wetter ist heute bedeckt, Nebel ist aufgezogen und es schneit leicht. Wir stehen trotzdem glücklich am Gipfel. Nach einer kurzen Pause geht es auf dem Anstiegsweg wieder zurück zur Tramineralm. Von dort links durch Waldschneisen und zwei Mal den Traminer Bach querend retour zum Auto. Die Skitourengeher fahren über die schönen Hänge und anschließend den Forstweg entlang zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 1150 m
Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: unterwegs keine, Gasthof Elisabeth beim Parkplatz

Nebelschwaden ziehen um die Sulzspitze
Tramin-Alm

Samstag, 21. Januar 2012

Seeblspitze, 2331 m

Im Neuschnee auf die Seeblspitze im Sarntal.

Winterzauber im Sarntal
Schneeidylle im Unterbergtal
Am Dorfende von Weissenbach im Sarntal beginnt unsere heutige Tour. Wir überqueren die Brücke und gelangen über die Wiesen zu den Winkhöfen. Dahinter beginnt die Forststraße, welche uns ins winterliche Unterbergtal führt. Wir passieren einen engere Stelle und gelangen in einen offenen Talkessel.

Die Seeblspitze, eine klassische Sarner Hochwintertour
Die Sonne badet in den Wolken
Bei der Weggabelung halten wir uns links und gelangen sanft ansteigend zur Ebenberghütte, 1720 m. Von der Hütte über steilere Hänge links vom Graben empor, und zwischen dem Wetterkreuz rechter Hand und einer kleinen Heuhütte linker Hand, erreichen wir ein Hochtal. Von hier ist die Gipfelflanke und die Seeblspitze erstmals sichtbar.

Noch sind die Hänge der Seeblspitz unberührt
Das Ziel fast erreicht
Wir gehen zum Fuß der Gipfelflanke und überwinden die letzten Höhenmeter in schönen Spitzkehren hinauf zum Grat. Über diesen hinüber zum Gipfel der Seeblspitze, wo uns ein kalter Wind empfängt. Nach einer kurzen Pause fahren wir über den Anstiegsweg zurück nach Weissenbach.

Schnee: nasser Pulverschnee mit Steinkontakt
Gehzeit im Aufstieg: 2,5 Stunden
Höhenmeter: 1000 m
Einkehr: unterwegs keine, in Weissenbach

Das Gipfelkreuz am Seeblspitz
Gipfelblick ins Pensertal

Sonntag, 15. Januar 2012

Sulzspitze, 2572 m

Über die Seebergalm auf die Sulzspitze.

Links der Wintergipfel der Sulzspitz
Rechts der Zinseler, auch ein schöner Skitourenberg
Nach einem Zwischenstopp in der Sonne fahren wir ins Pensertal nach Asten. Hinter dem Gasthof Elisabeth starten wir unsere heutige Winterbergtour. Mit den Skiern und Schneeschuhen an den Füßen geht's hinein ins Seebergtal. Bald verlassen wir die Forststraße und nehmen die Abkürzung durch den Wald. Wir queren einmal den Weg und gelangen zu einer Almhütte. Über die Wiesen, sich rechts haltend erreichen wir wieder den Forstweg und die Seebergalm, 1917 m.


Aufstieg zur Sulzspitze
Sonne, aber kalt und windig
Von der Alm rechts über einen steilen Wiesenhang empor und dann links über zwei Spitzkehren in eine Mulde mit Wegweisern. Einen abgeblasenen Hang hinauf und sich im breiten Graben rechtshaltend weiter. Nun in den Kessel zwischen Tatschspitze und Sulzspitze. Über schöne Hänge empor und sich wieder links haltend auf das große Plateau unterhalb der Sulzspitze und bergauf zum Wintergipfel. Der Wind lässt uns nur kurz rasten und rasch über die Westhänge hinunter zur Seeberghütte fahren. Über die Forststraße zurück nach Asten.
Mit den Schneeschuhen geht's über den Anstiegsweg zurück ins Tal.

Schnee: sehr unterschiedlich, vom Bruch bis zum Pulver
Höhenmeter: 1000 m
Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Gasthof Elisabeth in Asten, Trappmann Hüttl im Pensertal

Aufstieg zwischen Tatsch- und Sulzspitze
Gipfelhang der Sulzspitze

Samstag, 14. Januar 2012

Bodnerberg, 2372 m

Windgeschützte Skitour im Pflerschertal.

Über die Wiesen zu den Hof-Höfen
Vorbei an den kleinen Heuhütten
Im Pferschtal parken wir nach dem Weiler Anichen, auf der rechten Seite nach dem E-Werk. Über Wiesenhänge erreichen wir die Hof-Höfe und gehen die Forststraße entlang ins Toffringtal. Bei der Wegkreuzung rechts durch eine steile Waldschneise empor, durch den Kohltalwald und ins offene Gelände.

In der offenen Landschaft ist der Bodnerberg sichtbar
Gipfelblick zur Maurerspitze
Über die sanften Hänge bergauf, vorbei an kleinen Almhütten erreiche wir über einen Rechtsbogen die "Schneid". Von der Schneid fahren wir 10 Höhenmeter ab und ziehen Richtung linkem Rand des Gipfelgrates. Über eine Steilstufe zum Gipfelrücken und diesem entlang bis zum Bodnerberg und seinem kleinen Steinmännchen.

Abfahrt, zum Ausweichen sind die Steine gut sichtbar
Von der Schneid, kurz und steil hinunter
Die Abfahrt führt entlang des Aufstiegwegs. Im oberen Teil windverblasen und hartgepresst. Ab der "Schneide" schönster Pulver bis zum Auto.

Höhenmeter: 1200 m
Gehzeit: knapp 3 Stunden
Einkehr: unterwegs keine, in Gossensass beim Moarwirt

Pulver im unteren Teil des Bodnerberges
Der Tribulaun im Nebel

Sonntag, 8. Januar 2012

Pulvertour Schönjöchlspitze, 2308 m

Pulver-Traum im Sarntal, die Schönjöchlspitze.

Das hintere Sarntal, eine Winter-Wunder-Welt 
Aufstieg durch das Kirchbergtal zum Schönjöchl
Heute treffen wir uns am Eingang des Sarntals und fahren gemeinsam ins Pensertal. Unterhalb der Kirche, nahe dem Huterhof parken wir und folgen dem steilen und engen Weg ins Kirchbergtal. Es schneit, die Bäume tragen dicke Schneehüte und wir spuren in angenehmen Tempo über die Brücke und an der Kirchbergalm vorbei. 

Am Schönjöchl-Bergrücken, zwischen Penser- und Durnholzertal
Kurzer Aufstieg, großes Abfahrtserlebnis
Stets geradeaus weiter, unter dem idyllischen Jägerstand vorbei, und über schöne Wald-Lichtungen erreichen wir die Waldgrenze. Im Zick-Zack, sich links haltend erreichen wir über sanfte Hänge den Bergrücken des Schönjöchl, 2308 m. Nach einer kurzen Gipfelrast, da es am Grat leicht windig und kühl ist, kehren wir entlang des Aufstiegweges wieder zurück nach Pens zu einem warmen Teller Suppe im Dorfgasthof Stern.

Höhenmeter: 850 m
Gehzeit: 2 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Gasthof zum Stern in Pens

Hannes und Peter im Abfahrtsrausch
Jägerstand zwischen 2 Bäumen, Markenzeichen der Schönjöchltour

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